| 90 % der in Unterfranken angesiedelten Einwanderer stammen aus dem europäischen Teil der ehemaligen Sowjetunion, meistens aus großen Städten wie Moskau, Kiew, St. Petersburg, Odessa, oder aus kleineren Städten Rußlands, Weißrußlands und der Ukraine. Zu den Motiven, die diese Juden zum Auswandern veranlassen, gehören Nationalitätskonflikte, Umweltkrisen (z. B. Tschernobyl), Perspektivlosigkeit, fehlende soziale Absicherung, berufliche Beschränkungen und Instabilität der politischen und wirtschaftlichen Lage sowie insbesondere auch ein andauernder öffentlicher Antisemitismus. 60 % der erwachsenen Zuwanderer haben eine akademische Ausbildung. Ungefähr 2 % haben keinen beruflichen Abschluss. |